Crème Brulée

Sie gehört zu unseren Lieblingsdesserts. Wir sehen es ähnlich wie Amélie aus der fabelhaften Welt und dem gleichnamigen Film. Es kann einfach nur Glück sein mit dem Löffel die Zuckerkruste zu durchstoßen…schon dieses Geräusch und sich dann bereits auf den ersten Löffel zu freuen.

Ich habe das Rezept von der luxemburgischen Spitzenköchin Lea Linster aus dem Kochbuch „Einfach und genial“ ausprobiert. Es ist tatsächlich genial!

Crème Brulée á la Lea Linster

Man nehme folgende Zutaten und verrühre sie gründlich:

400 g Sahne
140 ml Milch
85 g Zucker
das Mark einer Vanilleschote
4 Eigelb

Diese Masse abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen (am besten über Nacht).

In 4 oder mehr möglichst flache Förmchen füllen und in die Fettpfanne des auf 150 Grad Umluft vorgeheizten Backofens stellen. In die Fettpfanne vorsichtig so viel kochend heißes Wasser geben, dass die Förmchen ca. bis zur Hälfte im Wasserbad stehen. Ca. 45 Minuten garen. Abkühlen lassen.

Ca. 3 EL braunen Zucker auf die Creme streuen und mit dem Bunsenbrenner oder unter dem Grill im Backofen karamellisieren lassen.

Nun kann serviert werden und dann heißt es nur noch genießen…

Bon Appetit!

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8 Gedanken zu „Crème Brulée

  1. Liebe Monika

    Crème Brûlée, eindeutig ein Thema für mich ;-)
    Tatsächlich höre ich beim Anblick deines Fotos schon das Knirschen der Zuckerkruste in meinen Ohren :-)

    Das Rezept liest sich sehr lecker. Ich wundere mich einzig, dass nicht gleich die ganze Vanilleschote zugegeben wird, zumal die meiner Meinung nach den intensivsten Vanille-Geschmack abgibt. Im Gegensatz zu meinen sonstigen bisher ausprobierten Rezepten wird aber der Sahnecreme längere Zeit zum Durchziehen gegönnt.

    Eine eindeutige Feststellung ist aber, dass sich die Anschaffung eines Bunsenbrenners – meine Wenigkeit besitzt ein kleine Variante für die Küche – auf jeden Fall lohnt!
    Vorherige Versuche im Backofen sind bisher immer Misslungen, von der benötigten Energie sehe ich jetzt mal ab.
    Und wer noch zweifelt, sich so ein Gerät anzuschaffen, sind diese Zweifel spätestens nach dem Durchbrechen der Zuckerkruste verflogen ;-)

    Liebe Grüsse
    Evi

    • Ja, für mich auch, liebe Evi – immer! :-)

      Im Original wird tatsächlich nur das Vanillemark erwähnt. Okay, das KB ist aus 2002, aber ich denke sie läßt die restliche Schote vielleicht draussen, weil sie doch nicht genügend Kraft im Kühlschrank abgeben würde. Für mich war das insofern ganz gut, weil ich gleich auch wieder eine frische Schote für mein Vanillezucker-Glas hatte. ;-)

      Schön vanillig schmeckt sie auch so und ich könnte ohne Bunsenbrenner schon wegen der Zuckerkruste auch nicht mehr leben. :-)

      Alles Liebe – Monika

    • Ja, das ist bei uns auch so und genau aus diesem Grund mache ich es gerne selber. Mit diesem genialen Rezept ist es absolut gelingsicher! Wenn du es gerne ausprobieren möchtest, kannst du die Mengen ggfs. auch halbieren.

      • Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich weder einen Bunsenbrenner habe noch den Grill des Backofens ausprobiert habe. (Hab‘ ich überhaupt einen? ‚Grill‘ meine ich …)

  2. @ April, ich finde absolut nicht, dass es eine Schande ist keinen Bunsenbrenner zu besitzen. Vielleicht kennst du jemand, bei dem du einen leihen kannst, um es mal auszuprobieren. Gartenbesitzer haben z.B. oft einen. Die kosten nur ein paar Euro im Baumarkt.

    Einen Grill hast du bestimmt. Einfach mal nachschauen, ob oben im Backofen eine große Grillschlange ist….und die richtige Einstellung am Backofenregler finden. Nur dauert es ziemlich lange, bis er richtig aufgeheizt ist und dann muss man ziemlich vorsichtig sein, damit es a) nicht zu dunkel wird und man sich b) nicht verbrennt beim Herausziehen.

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