Neuigkeiten bei den Schmakatzen

Kurzmitteilung

Im Laufe diesen Wochenendes wird sich hier im Blog einiges tun:

Meine Backstübchen ist soweit fertig und wird eröffnet. Ich habe ein Gästebuch angelegt und werde es online stellen. Das „About“ werde ich ein klein wenig überarbeiten.

Und dann habe ich vor einen ersten Einblick in mein Schatzkätzchen zu gewähren….

Jetzt muss ich aber erst mal schnell einkaufen, denn es könnte ja vielleicht sein, dass es heute auch einen neuen und alten Deutschen Meister im Fußball zu feiern gibt…

Einen schönen, entspannten Tag allerseits!

Mediterranes Kartoffel-Gemüse aus dem Backofen

Nun habe ich dieses Gericht schon öfter gekocht. Es ist einfach nur lecker, gelingsicher und durchaus auch für Gäste geeignet. Die Zubereitung im Backofen ist sehr praktisch. Wenn man nur die Gemüse-Variante wählt, ist es eine tolle Vorspeise zu dem man nur ein Stück knuspriges Brot braucht um ein Stückchen Italien auf dem gemütlichen Tisch vorzufinden.

Eventuelle Reste schmecken auch kalt sehr gut, in meiner Version mit Kartoffeln, wie ein leckerer und ein bisschen ungewöhnlicher Kartoffelsalat.

Mediterranes Kartoffel-Gemüse mit pikanter Vinaigrette

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Möhren-Untereinander aka Möhren-Gematsche

Auf Wunsch einer ganz besonderen Dame. Nein, eher sind es zwei Damen, gibt es des Öfteren bei uns schlicht gekochtes Möhren-Untereinander. Sicher hat jede Hausfrau ein spezielles Rezept dafür. Ich mache es so…

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Unterwegs gegessen: Restaurant Flamingo in Münster

Ansich war geplant in der Mensa am Aasee eine Kleinigkeit zu essen. Das kann man nämlich auch, wenn man nicht dort studiert. Aber es ergab sich, dass wir keine Lust mehr hatten in die City zu fahren und so entschlossen wir uns spontan dem Restaurant Flamingo mit syrisch-libanesischen Spezialitäten (plus Pizza und Flammkuchen…) einen Besuch abzustatten.

Wir hatten einen Molloh-Teller, mit verschiedenen Schmakatzen – sorry, Leckereien. ;-)

Fatayer mit Hähnchen und Spinat (eine Art Maultasche)
Rekak
Hommos = Hummus
Falafel
Fattoush Salat
Schafskäse

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A – Z

Kurzmitteilung

Seit gestern gibt es ein Rezept-Index im Blog. Als Menüpunkt A – Z immer direkt aufzufinden in der Leiste unter dem Bild.

Momentan schaut es zwar noch recht dürftig aus, aber bestimmt ist es leichter direkt damit anzufangen, als wenn ich später unzählige Rezepte alphabetisch auflisten muss. ;-)

Hackfleischroulade mit Apfel-Thymian-Käse-Füllung

Eine Hackfleischrolle ist schneller gemacht, als gedacht und hat für mich in dem Fall bei der Füllung auch als Resteverwertung gedient. Ehrlichgesagt mag ich so etwas fast noch lieber als Hackbraten. Man kann die Hackfleischrolle auch mit dünn geschnittenen Speckscheiben oder Bacon belegen. Das sieht lecker aus und das Aroma zieht auch ein wenig in den Fleischteig ein. Konnte ich in dem Fall aber nicht machen, weil der schon beim Sonntagsfrühstück für Bacon & Eggs drauf gegangen war.

Die Füllung ist absolut variabel und der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Man kann auch bestens Schafskäse und z.B. Paprika nehmen. Das Hackfleisch vielleicht nebenher orientalischer mit Kreuzkümmel & Pulbiber würzen, oder auf griechische Art mit einem winzigen Hauch Zitrone & Zimt.

Jetzt habe ich sie aber erst mal wie folgt zubereitet:

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Crème Brulée

Sie gehört zu unseren Lieblingsdesserts. Wir sehen es ähnlich wie Amélie aus der fabelhaften Welt und dem gleichnamigen Film. Es kann einfach nur Glück sein mit dem Löffel die Zuckerkruste zu durchstoßen…schon dieses Geräusch und sich dann bereits auf den ersten Löffel zu freuen.

Ich habe das Rezept von der luxemburgischen Spitzenköchin Lea Linster aus dem Kochbuch „Einfach und genial“ ausprobiert. Es ist tatsächlich genial!

Crème Brulée á la Lea Linster

Man nehme folgende Zutaten und verrühre sie gründlich:

400 g Sahne
140 ml Milch
85 g Zucker
das Mark einer Vanilleschote
4 Eigelb

Diese Masse abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen (am besten über Nacht).

In 4 oder mehr möglichst flache Förmchen füllen und in die Fettpfanne des auf 150 Grad Umluft vorgeheizten Backofens stellen. In die Fettpfanne vorsichtig so viel kochend heißes Wasser geben, dass die Förmchen ca. bis zur Hälfte im Wasserbad stehen. Ca. 45 Minuten garen. Abkühlen lassen.

Ca. 3 EL braunen Zucker auf die Creme streuen und mit dem Bunsenbrenner oder unter dem Grill im Backofen karamellisieren lassen.

Nun kann serviert werden und dann heißt es nur noch genießen…

Bon Appetit!

Spinat – kleiner Aufwand und großartiger Geschmack

In meinem eigenen Garten wächst Spinat leider sehr schlecht – auch wenn es im Freistaat Bayern liebe Menschen gibt, die meinen, dass ich ja eh im Spinatland lebe. Zuerst habe ich das also gar nicht verstanden, bis ich mal auf eine TK-Spinat-Schachtel eines bekannten Unternehmens schaute (der mit dem blubb) und dort tatsächlich auf einer Art Banderole gedruckt steht: Aus dem Münsterland. Sicher ein Qualitätshinweis erster Güte und so sah ich mich in Zugzwang diese spezielle Garmethode wirklich einmal auszuprobieren.

Mein Freund Dominik erzählte mir, dass die gelingsichere 15:15:15-Methode beim Garen von frischem Blattspinat ein ganz alter Hut ist. Nur ich kannte sie bis dato noch nicht. Grund genug das jetzt mal auszuprobieren. Jetzt, wo man wunderbar frischen Spinat kaufen kann.

Ich habe den Spinat aktuell für Quiche und Pizzette gebraucht. Auf den Fotos kann man, hoffe ich, schon erahnen, wie sehr lecker dieser Spinat schmeckt. Er verliert nur extrem wenig Flüssigkeit und behält komplett seinen Geschmack.

Die genauen Rezepte werde ich noch in meinem „Backstübchen“ veröffentlichen, denn der Teig auf Hefebasis nach den Angaben von Hannes Weber ist ein wahrer Tausendsassa.

Jetzt geht es hier aber erst mal nur um den Spinat. Weiterlesen

Salzkaramell aus Frankreich mit Suchtfaktor – Crème de Salidou

Das erste Mal begegnete ich dieser Delikatesse bei einem Urlaub in der Bretagne. Man isst sie dort gerne zu Crêpes und Waffeln, den berühmten Gaufres. Sehr Süß, sehr lecker und mit dem gewissen etwas.

Vor einiger Zeit begab ich mich auf die Suche nach einem Rezept, denn diese Creme ist natürlich auch eine wunderbare Krönung für Vanille Eiscreme oder einen Latte Macchiato.

Im Internet gibt es auf französischen Seiten einige gute Rezepte. Grundsätzlich falsch machen kann man nichts. Es kommt nur darauf an, für welche Konsistenz man sich entscheiden möchte, denn sie ist je nachdem zu flüssig, um die Creme auch mal als leckeren Brotaufstrich zu benutzen.

Ich habe ein bisschen experimentiert und nun diese Mischung für unseren Geschmack als beste empfunden:

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Tradition im Münsterland – Püffelkes aka Struwen

Im Münsterland ist es Tradition am Karfreitag eine ganz besondere Speise zu Essen. Hier heissen die dicken Hefepfannkuchen Struwen. Ziemlich dumm, wenn man sie aber nur unter dem Namen Püffelkes in der Familie kennt und die Schwiegermutter später nicht mehr nach dem Rezept fragen kann. Sie hat sie jeden Karfreitag gebacken, wie sie es von ihrer Schwiegermutter gelernt hat und auch im Jahr mit dem gleichen Grundteig und anderen Obstsorten, die jeweils Saison hatten.

Nach einigem Suchen habe ich durch einen Zufall die ursprüngliche Bezeichnung erfahren und dann war es nicht mehr sooo schwer sie auf Wunsch meines Mannes wieder genauso hinzubekommen, wie er sie kannte. Vorher wurden das bei mir wohl oder übel nämlich eher Blini, als dicke Hefepfannkuchen.

In meiner Familie werden sie trotz alledem jetzt auch weiterhin Püffelkes genannt und jeden Karfreitag wird bei uns der Ruf laut, dass ich sie doch unbedingt öfter mal im Jahr backen soll. Egal, ob mit Rosinen oder Aprikosenstücken, mit Äpfeln, Kirschen oder…oder.

Hier das Rezept für meine Version der Struwen aka Püffelkes

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