Marinierte Tomaten treffen Paste aus Kapern

Gestern habe ich mich anlässlich des Halbfinalspiels bei Fußball EM 2012 gegen Italien hauptsächlich auf Antipasti konzentriert. Es hat in dem Fall nicht viel geholfen, aber es hat wenigstens ganz vorzüglich geschmeckt. Als Hauptspeise hatten wir Lasagne und ein klassisches Tiramisu als Dessert.

Es gab u.a. ein sehr leckeres Kapern-Pesto und marinierte Tomaten auf geröstetem Ciabatta. Beide Ideen sind aus der aktuellen essen & trinken und kommen auf jeden Fall in mein Repertoire, weil ich beides unbedingt wieder einmal machen werde.

Kapern – Paste

20 g Rosinen
40 g Kapern (z.B. Nonpareilles)
30 g Pinienkerne
40 g glatte Petersilie
10 EL Pflanzenöl
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Rosinen in warmem Wasser einweichen. Kapern in einem Sieb abtropfen lassen. Pinienkerne in einer Pfanne goldbraun rösten und erkalten lassen. Petersilienblätter abzupfen. In kochendem Salzwasser kurz blanchieren, in ein Sieb gießen, abschrecken und gut ausdrücken. Petersilie fein hacken.

Rosinen abtropfen lassen, mit den Pinienkernen und 30 g Kapern grob hacken. Rosinen, Kapern, Pinienkerne und Petersilie mit dem Pflanzenöl (ich habe natives Rapsöl genommen) fein pürieren. Olivenöl und restliche Kapern unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.

In ein steriles Glas füllen und bis zum Gebrauch kalt stellen.

Marinierte Tomaten

250 g kleine Strauchtomaten
50 g Zucker
80 ml Rotweinessig
1 kleine getrocknete Chilischote
Salz, Pfeffer
5 EL Olivenöl
Basilikumblätter zum Garnieren

Tomaten kurz in kochendem Wasser blanchieren, herausnehmen und abschrecken. Tomaten häuten, vierteln und entkernen. Tomaten auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Zucker in einem Topf leicht (!) dunkelbraun karamellisieren. Sofort mit Essig ablöschen und so lange kochen lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Chilischote hineinbröseln, mit Salz und Pfeffer würzen. Öl unterrühren.

Tomaten in den abgekühlten Sud geben und geschlossen (am besten über Nacht) ziehen lassen. Mit etwas von dem Sud und Basilikumblättern auf gerösteten Brotscheiben servieren.

Viel Vergnügen beim Ausprobieren!

Quelle: essen & trinken 7/2012

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