Französische Zwiebelsuppe nach Paul Bocuse

Schon seit längerem wollte ich gerne endlich mal wieder eine richtige Zwiebelsuppe kochen und einen kleinen Hauch Frankreich auf den Tisch zaubern. Bekanntlich war sie ursprünglich wegen der preiswerten, überall erhältlichen Zutaten eine Suppe, die schon seit dem 18. Jahrhundert in den Markthallen von Paris für Händler, Kunden und Touristen angeboten wurde.

Es gibt viele Rezepte und auch innerhalb Frankreichs unterscheidet sich die Zusammensetzung. Oft wird sie mit Baguettescheiben und Käse überbacken oder man nimmt neben dem Käse ganz einfach gewürfelte Croutons aus Weiß-, Grau-, oder Schwarzbrot. Eines ist aber auch sicher. Ein wirkliches Schnellgericht ist diese Suppe nicht, denn sie muss schon einige Zeit ganz leise vor sich hinköcheln, damit die Zwiebeln ihre Schärfe verlieren und ihr Aroma voll entfalten können.

Dem französischen Koch bleibt selbst überlassen, ob er für seine Zwiebelsuppe 1-2 Knoblauchzehen verwendet. Ich persönlich habe mich diesmal an das Originalrezept des Meisterkochs Paul Bocuse gehalten und darauf verzichtet. :-)

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