Unterwegs gegessen: Germania Campus in Münster

Es gab etwas zu Feiern und da wir der namensgebenden Hauptstadt des Münsterlandes sehr verbunden sind und es zudem nur einen Katzensprung weit entfernt ist, halten wir uns sehr gerne dort auf. Diesmal haben wir uns den Germania Campus für eine Stippvisite ausgesucht.

Nach einem Bummel in der Altstadt besuchten wir das Restaurant EigelStein. Ein Rheinisches Brauhaus mit modernem und sehr angenehmem traditionellen Ambiente, wo man auch Fassbrause und Kölsch der Sion Brauerei trinken kann.

Das fiel uns gleich als erstes auf und immer mehr empfinde ich einen guten Service und freundliches Personal als sehr wichtig, was die Atmosphäre in einem Restaurant angeht. Hier war das gegeben und die junge, uns bedienende, Dame war nicht nur sehr freundlich, sondern auch schnell mit dem Aufnehmen der Getränkewünsche und Bringen der Speisekarten.

Wir fanden einen Platz in der sogenannten „Schwemme“ und konnten von dort aus auch in einen mit großen Glasscheiben abgegrenzten Küchenbereich einsehen und zuschauen, wie verschiedene Speisen frisch zubereitet werden.

Neben einer Standartkarte und den wechselnden Angeboten deftiger Brauhausgerichte, frischen Hähnchen und ofenfrischen Flammkuchen bietet das EigelStein frische Backwaren aus der hauseigenen Backstube, dem „BackStein“. Was wäre schließlich auch ein typischer Halve Hahn ohne ein obligatorisches frisches Röggelchen dazu essen zu können.

Wir hatten eine Rinderroulade mit Rotkohl und Kartoffelpüree, Hüftsteak mit Kräuterbutter, Pommes Frites und Salat. Meine Wenigkeit hat sich an ein traditionelles Himmel un Ähd getraut. Gebratene Blutwurst mit Apfel- und Zwiebelringen, Kartoffelpüree und Apfelkompott. Wobei der Name des Gerichtes daher stammt, da ja Kartoffeln in der Erde und Äpfel im Himmel wachsen.

In meiner Familie scheiden sich die Geister an der gebratenen Blutwurst. Als Kind mochte ich sie auch nicht, später aber schon. Nur koche ich das dann wenn, für mich alleine, da ich vollstes Verständnis dafür habe. Meine Mutter hat früher alternativ oft Fleischwurst dazu gebraten und so mache ich es heute auch oft.

Im Eigelstein hat mir das Gericht sehr gut geschmeckt, wobei die Blutwurst als Kernbestandteil – im Rheinland auch Flönz genannt, auch wirklich sehr lecker gewürzt ist. Die Zwiebeln hätten für meinen Geschmack ein wenig knuspriger und dafür weniger fettig sein können, aber das lag durchaus noch im positiven Bereich.

Zur Feier des Tages gönnten wir uns diesmal anstelle einer Vorspeise noch ein Dessert. Eine Mousse au chocolat, wobei es gerne ein wenig mehr Mousse als Sauce und Früchte hätte sein dürfen und einen außergewöhnlich leckeren Flammkuchen mit Kirschen, weißer Schokolade und Mascarponecreme…

Wir waren zufrieden und haben diesen gemütlichen Abend genossen!

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