Apfelbutter auf englische Art

Apfelbutter ist ein lustiger Name für…für einen leckeren Brotaufstrich. Mit guter Butter hat die fruchtige Köstlichkeit nichts zu tun und in die Rezeptur kommt auch kein einziges Gramm Butter hinein. Beheimatet im anglo-amerikanischen Raum ist Applebutter sehr beliebt, habe ich einen derartigen Aufstrich hierzulande noch nie in einem Geschäft gesehen, so dass man es kaufen könnte.

Also selbst ran an den Kochtopf und ein paar Äpfel aus der diesjährigen Ernte verwertet. :-)

Englische Apfelbutter

Das Rezept lässt sich vielfältig abwandeln, wie z.B. mit einer Vanilleschote, Rosmarin oder Salbei, 1-2 Tropfen Rosenwasser, Zimt, Nelke und Kardamom – was dem ganzen auch einen fast schon weihnachtlichen Geschmack gibt.

Als Verwendungszweck kann man sie zum Frühstück für Toast, Brötchen und Brot verwenden. Sie schmeckt aber z.B. auch sehr gut zu Waffeln, Pfannkuchen oder in Kombination mit Erdnussbutter auf Toasts.

Englische Apfelbutter

Englische Apfelbutter

1 kg säuerliche Äpfel – z. B. Boskoop
750 ml Apfelwein – englischer Cider oder französischer Cidre, ggfs. Apfelsaft
250 g Zucker

Die Äpfel waschen und mitsamt der Schale vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Mit dem Wein in einem Topf aufkochen und ca. 10 Minuten kochen lassen, bis sie weich sind. Wenn man auf Apfelwein verzichten möchte, kann man auch Apfelsaft verwenden.

Die Äpfel mit der Flüssigkeit im Topf zerstampfen und den Zucker zugeben. Wieder zum Kochen bringen und bei ganz kleiner Hitze auf ca. 1/3 einkochen lassen. Das dauert ca. 30 Minuten. Zwischendurch die Konsistenz ähnlich wie bei einer Gelierprobe prüfen. Besonders zum Ende hin öfter umrühren und aufpassen, damit die Masse nicht anbrennt.

Anmerkung: Wenn man größere Mengen an Äpfeln verwerten möchte und eine sogenannte „Flotte Lotte“ als Passiersieb besitzt, kann man die Kerngehäuse auch mitverwenden und die gekochte Apfelmasse nach dem ersten Koch-Durchgang damit passieren.

Kräuter gibt man am besten erst kurz vor Beendigung zu, während Gewürze ca. 15 Minuten mitkochen dürfen, damit sie ihr Aroma abgeben können.

Quelle: In Anlehnung an ein Rezept aus dem Kochbuch Sweet Basics von Cornelia Schinharl und Sebastian Dickhaut

Monika

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6 Gedanken zu „Apfelbutter auf englische Art

  1. ich kann es mir mit dem cidre nicht so gut vorstellen. schmeckt es dann ein bisschen wie marmelade aber nicht so süß?
    das rezept muss ich unbedingt mal versuchen! ein paar Äpfel aus der heurigen Ernte hab ich noch.
    lg

    • Ja, unbedingt ausprobieren. :-) Nein, der Cidre/Cider schmeckt absolut nicht vor und vom Alkohol schmeckt man später praktisch nichts mehr. Es ist in der tat nicht so süß wie Marmelade, eher ein sehr aromatisch und vollfruchtiges Fruchtmus, ähnlich wie Pflaumenmus.

      Einen ganz lieben Grüß zurück!

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