Räucherlachs mit Pomelo und Avocado

Letztlich ist mir ein schön, goldgelber Pomelo förmlich in den Einkaufskorb gehüpft. Eine Honig Pomelo aus China. Jetzt zur immer noch kalten Jahreszeit haben sie Saison. Genauer gesagt von Oktober bis ca. April.

Was damit machen, außer sie pur zu naschen und in einem Obstsalat unterbringen? Ich habe mich zu einer gewagten Kombination entschlossen, die fruchtig, leicht herb, frisch, samtig durch die verwandte Avocado und edel durch Räucherlachs geworden ist. Momentan bei uns hat sich diese Vorspeise oder auch kleines Hauptgericht zum Abendessen oder am späten Morgen für einen Brunch als Favorit entwickelt.

Räucherlachs mit Pomelo und Avocado

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Pasta Cinque Pi

Während Renovierungsarbeiten im Haus muss das Kochen schnell gehen. Mein Favorit in der Sparte „schnelle Küche“ sind Nudeln für frischgekochtes Essen. Wenn das Zubereiten der Sauce dann auch nur ungefähr so lange, wie das Kochen der Pasta dauert, empfinde ich das als wirklich perfekt!

Auf Empfehlung einer lieben Freundin habe ich die berühmten 5 italienischen P in dieser Sauce vereint = Pasta Cinque Pi.

Fünf Zutaten sind es, die in dieser sehr leckeren, aber ziemlich unfotogenen Sauce zu Höchstform auflaufen: Panna (Sahne), Prezzemolo (Petersilie), Pomodoro (Tomaten), Parmigiano (Parmesan) und Pasta (Nudeln). Man könnte sicher auch noch Peperoncino, Porri (Lauch) und Pancetta hinzufügen. Mit Leichtigkeit käme man dann sogar auf 7, wenn nicht gleich 8 Pi.

Das einzige, was an dem genial leckeren und schnell gekochten Gericht vielleicht ein kleines bisschen stört, ist der Kaloriengehalt. Aber wenn man bedenkt, dass kein zusätzliches Fett zum Anbraten gebraucht wird und die Nudeln mit sahnig-samtiger Sauce wirklich richtig schön satt machen, dann kann man das schon vertreten, wie ich finde.

Ich habe mich an dem Rezept von Annemarie Wildeisen’s Kochen aus der Schweiz orientiert und die Mengen für zwei hungrige Esser angepasst. Dazu gab es einen frischen Salat mit selbstgemachtem Dressing aus dem Vorrat und in 10 Minuten stand das Essen auf dem Tisch.

Pasta Chinque Pi

Pasta Cinque Pi

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Birne Helene als Trifle im Glas

Eines der berühmtesten klassischen britischen Desserts ist wahrscheinlich das Trifle. Ich finde immer spannend mal bei Wikipedia nach dem Ursprung solcher Berühmtheiten zu schauen und war selbst überrascht, dass es Urversionen schon seit Ende des 16. Jahrhunderts gibt. Eigentlich ist es Torte mit mehreren, verschiedenen Schichten in einer Schüssel. Das ist natürlich sehr praktisch und in dem Fall ein tolles Dessert, welches aber nicht so mächtig ist wie z.B. ein originales Tiramisu oder ähnlich.

Ich mag die klassische Zusammenstellung von Birne Helene (Vanille, Schokolade und Birne) sehr gerne und habe versucht es dahingehend umzusetzen. Und ich habe keine große Schüssel gewählt, sondern das Dessert in Portionsgläsern angerichtet. Aus den Birnen habe ich ein leichtes Kompott gekocht, weil ich das ganze Dessert am Vorabend vorbereitet habe. Ich fand, dass es dem Dessert gut getan hat, Zeit zum Durchziehen zu haben. Prinzipiell kann man es aber auch frisch zubereiten und essen wenn es gut durchgekühlt ist.

Birne Helene als Trifle im Glas

Birne Helene als Trifle im Glas

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Entenbrust mit Hoisin-Orangen-Glasur

Bei meinem Lieblings-Chinesen esse ich sehr gerne knusprig gebratene Ente. Keine Ahnung wie er das genau macht und sein Geheimnis verrät er natürlich nicht.

Jetzt hatte ich mal wieder großen Appetit auf Entenbrust und keine Lust auf einen Restaurantbesuch, aber eine sehr schöne Entenbrust und Asia Gemüse im TK. Ich habe überlegt, wie ich sie zubereiten werde und mich entschlossen eine Idee aufzugreifen, die ich bei Freunden in der Weber-Grill-Bibel gelesen habe und auch asiatisch anmutet. Hier ging es mir speziell um die Glasur für eine Entenbrust, die ich ausprobiert habe und sie aromatisch und als sehr lecker zum Entenfleisch empfand.

Entenbrust mit Orangen-Hoisin-Glasur

Entenbrust mit Orangen-Hoisin-Glasur

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Salat, Salat und noch ein leckerer Salat

Jeden Tag einen Salat zu essen, ist ganz sicher ein stolzer Vorsatz. Gesund, aber auch wirklich durchführbar? Sei es drum, denn ich finde ein paar aufgeschnittene und angemachte Tomaten sind irgendwie auch schon ein kleiner Salat. Obst- und Wurstsalate gehören für mich auch mit dazu. Genau wie Kartoffel-, Nudel- und Reissalate, entweder als Vorspeisen- und Beilagen Salate oder auch als sättigende Salate, für die man nicht zwingend noch etwas dazu braucht.

Ich habe in meinem Blog ja bereits einige meiner Favoriten erfasst und einige schlummern noch auf meiner Festplatte. Zusammenstellungen, die nur manchmal ein bisschen ungewöhnlich sind und bei denen einige meine Töchter die fantasiereichen Ideengeber waren. Ganz im Gegensatz zu meinem Mann, könnten sie wahrscheinlich ohne frische Salate gar nicht leben und auch wenn wir im Restaurant sind, kann es durchaus passieren, dass sie sich ausschließlich einen Salat als Hauptgericht bestellen.

Mir gefällt das, denn kombiniert mit Brot oder/und z.B. Geflügel ist so ein feiner Salat oft ein sehr leckerer Hauptgang oder ein gut vorbereitbares Mittagsessen wenn man das Dressing separat in den Kühlschrank stellt und alle sonstigen Zutaten vorbereitet so man gerade Zeit und Lust dazu hat. So kann man einen Salat auch prima mit zur Schule, Universität oder ins Büro mitnehmen und sich das Dressing in einem kleinen Schraubglas vor dem Essen darüber träufeln.

Momentan gibt es ganz wunderbare Granatäpfel zu kaufen. Das Pellen und entfernen der Fruchtkerne ist wirklich nicht schwierig. Mein Mann liebt sie und kann an einem Abend einen Granatapfel wegfuttern, wie andere Leute vielleicht Erdnüsse knabbern. Ich mag Zitrusfrüchte generell sehr, sehr gerne und so habe ich in diesem Fall Mandarinen und Granatapfel kombiniert.

Salat mit Mandarinen und Granatapfel

Salat mit Schafskäse, Mandarinen und Granatapfel

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Sloppy Joes – aus gegebenem Anlass

Heute Nacht findet in New Jersey das legendäre Super Bowl Sportereignis statt. Ich möchte mich an dieser Stelle natürlich jetzt nicht über Prognosen und Vorlieben auslassen, zumal ich selbst schon auf tollen Partys mit dem Motto: „Hate Super Bowl“ gewesen bin – und hinterher haben doch alle geguckt und mitgefiebert. :)

Schön finde ich zu solchen Anlässen ein spezielles Essen, in dem Fall der Zeitverschiebung geschldet einen Mitternachtssnack zu servieren, der ein klein wenig zum Event passt. Ich brauchte eigentlich kein bisschen zu überlegen, denn ganz spontan fielen mir Sloppy Joes ein, die zwar nicht so besonders attraktiv, aber gut vorbereitbar sind und wirklich sehr lecker schmecken. Ein Sloppy Joe ist praktisch ein Hamburger als Sauce. Ich meine, dass man sie wahrscheinlich sogar sehr viel besser essen kann, als reichhaltig belegte Hamburger oder Cheeseburger oder Mac’s.

Sloppy Joe

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