Mein Weihnachts-Chutney und nicht nur dann ist es lecker

Weihnachts-Chutney

In Indien werden Chutneys zu jeder Mahlzeit oft ganz frisch zubereitet. Sie geben dem Essen eine zusätzliche Geschmackskomponente und bringen Abwechslung in scharfen Currys. Es gibt unzählige schöne Rezepte, von denen auch ein paar zu meinen Favoriten gehören. Vermutlich sind Engländer auf die Idee gekommen, Chutneys mit Früchten und Gewürzen durch einkochen auch lange haltbar zu machen.

Dieses Chutney habe ich weihnachtlich gewürzt. Ich habe Aromen verwendet, die man bei uns häufig mit dem Fest der Feste verbindet und einen sehr milden Essig benutzt. Es schmeckt bereits gleich nach dem Kochen, aber nach einigen Tagen noch um einiges besser. Ich würde sagen, dass es nach ungefähr einer Woche sein ganzes Aroma entfaltet und sich geschmacklich voll entwickelt hat.

Weihnachts-Chutney

Wir mögen es gerne zu würzigem Käse, kurzgebratenem Fleisch oder auch als Aufstrich für Nußbrot. Ich bin noch nicht ganz sicher, aber vielleicht werde ich mit diesem Chutney als Basis, kleine Teigtäschchen als Willkommensgruß für mein diesjähriges Weihnachtsmenü machen, ähnlich wie kleine britische Mince Pies.

Weihnachts-Chutney

Das weihnachtliche Chutney ist ein ideales Geschenk, das sich ganz leicht herstellen lässt. Ich gestehe gerne, dass ich das ganze Jahr über hübsche Gläser von Eingemachtem und Marmelade sammle und gespült in den Keller stelle. Mit einer netten Verpackung und einer Schleife sieht das trotzdem ganz gut aus und immerhin kommt es ja auch auf den liebevoll zubereiteten und leckeren Inhalt an.

Weihnachts-Chutney

Zutaten:

3 Äpfel, ca. 500 g, Sorte Elstar oder Gravensteiner
500 g Trockenobst (Feigen, Aprikosen, Sultaninen, Pflaumen)
100 g Zucker
100 ml Apfelessig
1 Bio-Orange, Saft und abgeriebene Schale
1 Sternanis
1 Zimtstange, einmal in der Mitte gebrochen
1 Pimentkorn
1 Gewürznelke
Muskatblüte nach Geschmack
½ TL Meersalz

So wird es gemacht:

Die Äpfel schälen und in Stückchen schneiden. Orangenschale abreiben und die Frucht auspressen. Das Trockenobst waschen und die größeren Sorten ebenfalls in Stückchen schneiden. Den Zucker mit dem Orangensaft in einem Topf karamellisieren lassen. Wenn der Karamell schön goldbraun ist, mit dem Essig ablöschen.

Wenn der Karamell sich gelöst hat, die Äpfel, Gewürze, Salz und das Trockenobst zugeben. Die Mischung aufkochen lassen und ca. 30 Minuten ganz leise köcheln lassen. Ab und zu umrühren, auch um die Konsistenz zu prüfen und wenn der gewünschte Weichheitsgrad erreicht ist, sofort in heiß gespülte Gläser füllen und verschließen.

Alternativ kann man auch eine fertige Lebkuchen- oder Spekulatius Gewürzmischung benutzen.

Nach dem Rezept jetzt noch ein paar Bilder mit ein paar wenigen Erläuterungen von den einzelnen Arbeitsschritten.

Das vorbereitete Obst und der abgemessene Orangensaft. Auf den Teller mit den Äpfeln habe ich auch das Fruchtfleisch von der ausgepressten Orange gegeben. Das benutze ich mit für das Chutney.

Die Gewürze. Mein Sternanis erschien mir in diesem Fall ein wenig klein. Ich habe noch ein weiteres Stückchen dazu gegeben. Die Zimtstange breche ich erst, wenn sie in den Topf kommt, damit sie ihr Aroma gut abgeben kann.

Die geviertelten Aprikosenstückchen. Mit dem anderen Trockenobst mache ich das genauso. Nur die Rosinen bleiben so wie sie sind. ;-)

Das Chutney ist fertig gekocht und kann in Gläser abgefüllt werden.

Monika

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5 Gedanken zu „Mein Weihnachts-Chutney und nicht nur dann ist es lecker

    • Oh Gerd, dann bist du ja ein richtiger Glückspilz! :-)

      Ich werde unbedingt bei der lieben Henne mal danach stöbern…übrigens kenne ich noch ein wirklich geniales Chutney, dass eigentlich unheimlich simpel ist und ich (fast) am allerliebsten zu Panhas oder Möpkenbrot esse.

      Herzlich, Monika

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