Ein türkischer Hackfleischkuchen mit viel Gemüse: Tepsi Kebabi

In fast jedem türkischen Haushaltswarenladen bekommt man die typischen Tepsi Formen aus Metall und in verschiedenen Durchmessern. Leider bin ich bisher nicht dazugekommen, mir eine solche typische Form mitzubringen, wenn ich in Istanbul bin. Ich improvisiere das Gericht mit einer Tarteform und gleiche Temperatur und Garzeit entsprechend an, denn Metallformen und Bleche leiten natürlich viel besser die Wärme. Für eine Springform ist der Fleischteig ungeeignet, da das Fett aus dem Fleisch (und der Form…) herausläuft.

Trotzdem ist dieses Hackfleischgericht superlecker und schnell gemacht. Bei der Paprika muss man ein wenig aufpassen wenn man die originalen türkischen Paprika von einem Gemüsehändler kauft. Es gibt sie in unterschiedlichen Schärfegraden und ich frage immer, wie es sich bei der von mir ausgewählten Sorte damit verhält. Mir ist nämlich früher tatsächlich schon mal passiert, dass ich selbst für meinen Geschmack zu sehr scharfe Paprika erwischt habe und man das leckere Gemüse leider kaum noch essen konnte.

Beim Auflegen des Gemüses auf den Fleischteig hat man gestalterische Freiheit und macht es am besten so wie man lustig ist. :-)

In dem Fall hier waren meine Paprika zu lang um sie sternförmig aufzulegen. Ich habe mir so geholfen und sie später zum Servieren kurz abgenommen und dann wieder auf die einzelnen Stücke darauf gelegt. Dazu gab es Bulgur und ein paar in Petersilie gewälzte Schafskäsewürfel.

Tepsi Kebabi

Tepsi Kebabi

500 g Hackfleisch
1 große Zwiebel
1 rote Spitzpaprika
3 Knoblauchzehen
Ein paar Stängel frische, glatte Petersilie
Salz, Pfeffer frisch aus der Mühle

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Beef Stew mit Gemüse

Ein Stew ist ein traditionelles Eintopfgericht aus der britisch/irischen Küche. Hier habe ich diesesmal Fleisch und Gemüse darin vereint. Wir haben Brot dazu gegessen und so habe ich auf Kartoffeln verzichtet. Möglich ist aber auch, noch ein paar gewürfelte Kartoffeln gleich mitzugaren.

Das tolle an so einem typischen Stew ist, dass wenn der Topf einmal im Backofen ist, praktisch nichts mehr zu machen ist. Das Stew schmort ganz von allein vor sich hin. Für mich ist es kein typisches Herbst- oder Wintergericht, denn auch im Frühling oder Sommer wenn z.B. am Wochenende wegen eines Ausfluges wenig Zeit zum Kochen ist, kann man das Stew ganz toll am Vorabend vorbereiten und schmoren lassen. Durch jedes Aufwärmen wird es praktisch noch besser im Geschmack.

Beef Stew

Beef Stew mit Gemüse

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3 Versuche aus der türkischen Küche

Nach einigen wunderschönen Tagen in Istanbul bei sehr guten Freunden habe ich ein paar Ideen in die Tat umgesetzt, weil ich u.a. gerne wissen wollte, ob es mir gelingt „scharfe Bohnen auf türkische Art“ – ein passables Bulgur-Pilaw und ein gefülltes Hacksteak in Art eines Bifteki nur mit Rinder-Hackfleisch auf den Teller zu bekommen. Es ist gelungen! :-)

Scharfe Bohnen auf türkische Art und mit Schafskäse gefülltes Hackfleisch

Mein Mann hat sich zusätzlich Kartoffeln dazu gewünscht und so habe ich schnell die gebackenen Kartoffeln dazu gemacht und gleichzeitig mit dem Hackfleisch gegart.

Die scharfen Bohnen hatte ich noch sehr gut in meinen Geschmackserinnerungs-Nerven, da sie in einer Gasse bei der Universität in Nähe der Sülyemani Moschee ein absolutes must have bei jedem Besuch sind. So auch dieses mal. :-)

Scharfe Bohnen mit Reis und Salat in Istanbul

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Rindfleisch in Wein aus dem Burgund

Ein Boeuf Bourguignon ist ein wirkliches Sonntagsessen, denn ich finde dann darf es wirklich schon mal Fleisch sein. Reste schmecken auch aufgewärmt supergut. Das Rezept ist von Vinzent Klink, der es aus Frankreich mitgebracht hat. Mich hat hier seine Fleischwahl begeistert, denn die Beinscheibe vom Rind war wirklich sehr gut geeignet. Aus den Knochen habe ich eine sensationelle Brühe gekocht.

Das Traditionsgericht stammt aus dem Burgund, das für Rinderzucht und Weinanbau bekannt ist. Neue Bekanntheit hat das Bœuf Bourguignon auch durch den Film Julie & Julia erhalten, der sich um die Hobbyköchin Julie Powell und ihren Blog dreht und in dem Bœuf bourguignon eines der Hauptgerichte ist.

Boef Bourguignon

Boeuf Bourguignon
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Gulasch á la Mario mit selbstgemachten Spätzle

Zu dem Wetter dieser Tage (und auch sonst…) passt ein herzhaftes Rindergulasch ganz ausgezeichnet.

Der Sternekoch Mario Kallweit hat ein Gulaschrezept entwickelt, das uns unglaublich lecker geschmeckt hat. Sauce macht Spaß und davon hat man hier in jedem Fall reichlich. Es ist kein Saftgulasch auf österreichische Art, sondern ein supersaftiges Gulasch mit Röstaromen vom Fleisch und einem Clou, den ich in der Form vorher auch noch nicht probiert habe. Das Aroma der Würzbutter und der passierten Paprikaschoten hat mich restlos im Gulasch überzeugt.

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Von einem Nudelsalat, der zum warmen Hauptgericht wurde

Es gibt manche Anregungen von Jamie Oliver, die ich als sehr nachahmenswert empfinde. Z.B. diesen Glasnudelsalat finde ich toll. Leider fehlten mir für einen spontanen Entschluss u.a. Glasnudeln im Vorrat, aber etwas in der Art habe ich dann trotzdem gekocht. Nicht als Salat, sondern auf Wunsch als warme Hauptspeise serviert. Reste schmeckten aber auch kalt dann noch sehr gut. :-)

Asiatischer Nudelsalat

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Dreierlei Pfeffer – Geschnetzeltes

Durch einen Zufall stieß ich auf ein Rezept, in dem drei Pfeffersorten verwendet werden und gut in die Sparte Schnelle Küche passt. Trotzdem aber sehr fein und lecker schmeckt. Ein wirkliches Sonntagsessen, das kaum Mühe macht.

Dreierlei Pfeffer-Geschnetzeltes vom Rind

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Hamburger „BigEck“ nach Witzigmann

Durch einen reinen Zufall entdeckte ich letztlich bei bunte-online das Rezept eines der berühmtesten Jahrhundertköche unserer Epoche für… ganz profane Hamburger. Eckart Witzigmann verrät dort sein spezielles Rezept für die Burger, die auch bei seinen Enkeln überaus beliebt sind. Es ist eigentlich sehr viel leichter, als man vielleicht denkt.

Wer vermutet die Jungs und Mädels vom Goldenen M oder den Königlichen Burgern arbeiten mit geheimnisvollen Tricks, um so lockere Burger hinzubekommen, liegt meiner Ansicht nach nun ziemlich falsch. Jedenfalls denke ich das, seitdem ich die perfekten Witzigmann-Burger ausprobiert habe.

Er nimmt allerfeinstes Rindfleisch und zerkleinert es selbst im Fleischwolf. Das habe ich nicht gemacht, weil ich leider keinen richtigen Fleischwolf besitze. Ich habe frisch durchgedrehtes, mageres Rinderhackfleisch vom Metzger meines Vertrauens für die Burger besorgt. Aber wenn man in der glücklichen Lage ist, sollte man sich dafür dann tatsächlich mal ein Stück marmorierte Rinderlende oder alternativ Rib-Eye Steakfleisch besorgen und durch den Wolf drehen. Jedenfalls war ich mit dem Ergebnis auch soo super zufrieden und natürlich sind diese Big Eck’s auch schon bei uns auf den Holzkohlegrill gekommen.

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