Mein Weihnachts-Chutney und nicht nur dann ist es lecker

Weihnachts-Chutney

In Indien werden Chutneys zu jeder Mahlzeit oft ganz frisch zubereitet. Sie geben dem Essen eine zusätzliche Geschmackskomponente und bringen Abwechslung in scharfen Currys. Es gibt unzählige schöne Rezepte, von denen auch ein paar zu meinen Favoriten gehören. Vermutlich sind Engländer auf die Idee gekommen, Chutneys mit Früchten und Gewürzen durch einkochen auch lange haltbar zu machen.

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Hier bekommt die Musik zum Handkäse mal einen besonderen Geschmack

Mein erstgeborenes Töchterlein lebt nun schon seit einiger Zeit in Hessen. Wir sind sehr gerne dort und haben manche dort typische Spezialität kennen und schätzen gelernt. Schon vor einiger Zeit hat sie mir einen Handkäse aus dem Odenwald geschenkt und mir aufgetragen, ihn bitte genauso wie auf der Verpackung angegeben zuzubereiten. So würde das super schmecken und die Musik bekäme einen ganz anderen Klang. Ich habe das gemacht und war begeistert, wie dieser Handkäse zur Höchstform aufläuft.

Okay, ich mag die an sich normale Art von Handkäs‘ mit Musik ebenfalls gern und finde, dass der sehr eiweißreiche und kalorienarme Handkäse dadurch sicherlich immens gewinnt. Für die herkömmliche Art mische ich einfach zwei Teile Apfelessig, einen Teil Öl, Salz und Pfeffer. Kümmel gebe ich nach Geschmack dazu und vermische das alles mit kleingehackter Zwiebel. Das wird dann über den Handkäse (oder da bei uns nur sehr schwer erhältlich, Harzer Käse Roller) gegeben und zu einem kräftigen Bauernbutterbrot gegessen.

Mit dieser nun folgenden, speziellen Sauce auf Odenwälder Art wird das Ganze aber wirklich zu einem richtigen Gaumenschmaus und mir hat diese Variante auf Anhieb sehr gut geschmeckt. Es ist aber natürlich so, dass man eine Verpackungsfolie vom Handkäs‘ nicht wirklich gut aufbewahren kann. Also habe ich das Rezept aufgeschrieben…und verlegt. :-(

Nach Rücksprache mit meiner Tochter habe ich das Rezept rekonstruiert und es hat uns ganz genauso gut geschmeckt. Vielleicht sogar noch besser, aber das lässt sich im Nachhinein nicht mehr so ganz genau sagen. :-)

Handkäse mit sahniger Musik

Handkäse mit sahniger Musik auf Odenwälder Art

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Ploughman’s Salad – Salat für einen Farmer und ein Greeny

Wieder gestatte ich mir mit großem Vergnügen einen Ausflug in die britische Pub-Küche. Vor vielen Jahren habe ich so ein Ploughman’s Lunch = Käseteller mit Brot, Chutney und eingemachten Zwiebeln, in einem Pub in Oxford genossen. Ein Salat, der vielleicht förmlich erfunden wurde für einen schönen Sommertag, an dem es eigentlich auch viele andere schöne Dinge zu tun gibt gibt, als endlos in der Küche zu stehen. Gordon Ramsay hat ein typisches Rezept für diesen Ploughman’s Salad veröffentlicht und ich habe es in groben Zügen nachgekocht, bzw. nachgemacht.

In groben Zügen, weil ich ihn praktisch aus Vorräten zubereitet habe und dadurch z.B. in der Käseauswahl festgelegt war. Es hat dem Genuss keinen Abbruch getan und dieser Salat gehört ab sofort eindeutig in meine und unsere Kategorie Lieblingssalate.

Das besondere daran sind die marinierten Zwiebeln, die den Salat krönen. Ein schnelles Verfahren, den Zwiebelchen – ähnlich wie man das auch mit Gurken macht – eine besondere Konsistenz und Geschmack zu verleihen.

Ploughman's Salad

Ploughman’s Salad nach Gordon Ramsay

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Quinoa – Porridge

Neulich hat mich mein jüngeres Töchterlein gefragt, ob ich Quinoa kenne und schon mal probiert habe. Ich kannte es auch nicht und so haben wir eine Tüte bei einer großen Drogeriemarkt-Kette gekauft. So sieht es aus…

Quinoa

Das aus Südamerika stammende Quinoa ist ein sehr gesunder Sattmacher, reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Für die Inkas war es eine der wichtigsten Nahrungsmittelgrundlagen überhaupt. Man kann Quinoa süß oder herzhaft zubereiten und es erinnert mit seinem wohlschmeckend, nussigen Geschmack ein ganz klein wenig an Reis und nicht an Hirse, wie ich fast befürchtet hatte. ;-)

Quinoa - Porridge

Zur Premiere habe ich mich an einem Porridge mit frischem Obst versucht. Es ist so lecker geworden, dass ich die Zutaten gleich aufschreiben musste. Zum Abmessen habe ich einen 100 ml Löffel benutzt, weil es hier nicht so auf die genaue Grammzahl, sondern mehr auf das Verhältnis ankommt. Wenn man keine Trockenfrüchte dazu nehmen möchte, kommt man bei einem Mischungsverhältnis von 1:2 oder 1:3 zu einem tollen Ergebnis.

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Apfelbutter auf englische Art

Apfelbutter ist ein lustiger Name für…für einen leckeren Brotaufstrich. Mit guter Butter hat die fruchtige Köstlichkeit nichts zu tun und in die Rezeptur kommt auch kein einziges Gramm Butter hinein. Beheimatet im anglo-amerikanischen Raum ist Applebutter sehr beliebt, habe ich einen derartigen Aufstrich hierzulande noch nie in einem Geschäft gesehen, so dass man es kaufen könnte.

Also selbst ran an den Kochtopf und ein paar Äpfel aus der diesjährigen Ernte verwertet. :-)

Englische Apfelbutter

Das Rezept lässt sich vielfältig abwandeln, wie z.B. mit einer Vanilleschote, Rosmarin oder Salbei, 1-2 Tropfen Rosenwasser, Zimt, Nelke und Kardamom – was dem ganzen auch einen fast schon weihnachtlichen Geschmack gibt.

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Obst – Pfannkuchen

Zur Rhabarberzeit habe ich wieder mal diese köstlichen Pfannkuchen gebacken und versprochen, dass ich das Rezept blogge wenn die Kirschen reif sind. Das ist jetzt ja der Fall. :-)

Im Gegensatz zu dünnen Pfannkuchen mögen wir diese Version mit Obst sehr gerne wo die Früchte richtig mit in den Teig eingebacken werden und damit verschmelzen.

Das Rezept eignet sich für Obstsorten ganz nach Belieben und ist ausnahmsweise für 2 Personen ausgelegt. Zur Not schafft aber auch ein einzelner, hungriger Esser diese Menge und es bleiben noch 1 – 2 zum kalt naschen übrig. Meistens backe ich diese Pfannkuchen nämlich auch nicht Pfannendeckend, sondern ähnlich so groß wie Reibeplätzchen.

Kirschpfannkuchen

Obst – Pfannkuchen

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Rote Bete Carpaccio mit Apfel-Vinaigrette und Frischkäse-Pralinen

Rote Bete als Beilage hat schon immer zu unseren Favoriten gehört, z.B. zu Königsberger Klopsen mögen wir sie sehr gerne. Oder als leckeren Bestandteil in gemischten Salaten. Früher war es ein reines Wintergemüse, aber heute werden die tollen Knollen auch ganzjährig angeboten.

Hier bei der Hüttenhilfe kann man sich über die gesundheitlichen Vorzüge informieren und der NDR hat auch einiges Wissenswertes über die Rote Bete zusammengestellt. Natürlich gesund: Rote Bete. Gesundheit ist eine Sache, aber schmecken muss es halt auch und so habe ich probiert ein Carpaccio auf einem Salatbett mit einer Apfel-Vinaigrette anzurichten und mit Frischkäse-Pralinen zu krönen.

Die fruchtige Vinaigrette hat vorzüglich zur leicht erdigen Rote Bete geschmeckt und die „Pralinen“ mit einem Hauch Meerrettich und Walnüssen, haben ebenfalls perfekt dazu gepasst. Unabhängig davon, dass es natürlich auch hübsch ausgesehen hat.

Rote Bete Carpaccio mit Apfel-Vinaigrette und Frischkäse-Pralinen

Gemeinsam mit Brot ist das Carpaccio eine schöne kleine Mahlzeit oder eine attraktive Vorspeise im Rahmen eines Menüs.

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Medaillons von der Hühnerbrust mit Apfel-Salbei-Sauce

Die Apfel-Salbei-Sauce passt für unseren Geschmack ganz ausgezeichnet zum zarten Hähnchenfleisch. Sicherlich kann man auch Schweinefilet nehmen. Ich habe mich hier an einer bekannten Zubereitungsweise orientiert und die Hühnerbrüste in Medaillons geschnitten und mit Speck umwickelt.

Dazu gab es Kartoffelpüree, das ich bewusst eher als Stampfkartoffeln mit Butter und nur ganz wenig Milch gemacht habe und vorher einen großen gemischten Salat.

Medaillons von der Hühnerbrust mit Apfel-Salbei-Sauce

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Schinkenteller mit Apfel und Wacholder-Vinaigrette

Ein Vorspeisenteller der besonderen Art. Oder auch eine nette Idee für eine Vesper oder das Abendbrot. Ich dachte mir, was mit Carpaccio geht, funktioniert vielleicht auch mit Schinken und einem passenden Dressing. Ausschließlich Schinken erschien mir jedoch zu schlicht und so habe ich ihn mit Apfel kombiniert. Wir waren begeistert davon, denn wir mögen das Wacholderaroma sehr gerne.

Schinkenteller mit Apfel und Wacholder-Vinaigrette

Die Mengen für Schinken und Apfel richten sich nach den Portionen, für die man die Vorspeise machen möchte. Selbstverständlich habe ich einen schönen Knochenschinken aus meiner Heimat genommen, denn das Münsterland ist für seinen Schinken und die gute Qualität bekannt. Ich habe einen Apfel für zwei Portionen in feine Scheiben geschnitten und die Angaben für das Dressing reichen ebenfalls für zwei Personen.

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