Soleier für den Osterbrunch

Gerne bereite ich für das Osterbrunch oder auch zu sonstigen, derartig gelagerten Anlässen Soleier zu. Die Eier sind auch ideal für ein Picknick oder eine Brotzeit….als Katerfrühstück am Neujahrsmorgen ;-) Die Alt Berliner Spezialität wurde früher oft in sogenannten „Hungertürmen“ von den Theken in Gaststätten und Kneipen als kleine Zwischenmahlzeit verkauft.

Traditionell pellt man die Soleier und nimmt den Dotter heraus. In die entstandene Mulde wird etwas Essig, Öl & Pfeffer gegeben. Dann wird der Dotter wieder daraufgesetzt, etwas Senf dazu gegeben und das halbe Ei mit einem Bissen gegessen.

Soleier

Soleier

Bei den Gewürzen in der Sole für die hartgekochten Eier ist man flexibel und kann z.B. auch Kümmel, Wacholderbeeren und Koriander nehmen. Zwiebelschalen oder eine halbierte, angeröstete Zwiebel machen sich als natürliches Färbemittel und Aromageber ebenfalls gut, da der Sud die Eier auch hübsch marmoriert.

Aus verschiedenen Kochbüchern zusammen gebastelt, hier nun mein Rezept für unsere Soleier:

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Ein Tausendsassa für viele Gelegenheiten

Heute findet in München das Fußballpokal-Viertelfinalspiel von Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München statt. In Anbetracht der Leistungen beider Mannschaften sprechen Fachleute von einem vorgenommenen Endspiel in diesem Wettbewerb. Wir freuen uns auf dieses sehr spannende Spiel und was liegt näher zu diesem Anlass etwas alpenländisches auf den Tisch des Hauses zu zaubern.

Für mich eine schöne Gelegenheit heute wieder diesen ganz speziellen Aufstrich zu machen. Die Anregung stammt aus dem CK und ich habe direkt auch eine vegetarische Variante ausprobiert, die mindestens genauso großen Anklang gefunden hat.

Almhütten-Hit

Seit ich den Hütten-Hit ausprobiert habe, gehört er zu meinen absoluten Favoriten. Als Dipp, Brotaufstrich oder zum Verfeinern von Nudelsaucen und Creme für Ofenkartoffeln. Auch als Füllung für Pfannkuchen oder Panini eignet er sich bestens. Sehr gut, wenn man davon immer ein Schüsselchen im Kühlschrank hat. Es ist noch nie richtig dazu gekommen, aber der Aufstrich hält sich ca. eine Woche im Kühlschrank.

Almhütten-Hit

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Eine Kleinigkeit für eine leckere Brotzeit

Mittlerweile habe ich mein Rezept für ein Münsterländer Schwarzbrot veröffentlicht, das aus dem Familienbesitz stammt. Ich habe berichtet, dass es beim ersten Versuch des Nachbackens fast ein wenig zu locker geworden ist. Erstaunlich für ein leckeres Schwarzbrot und wie bei den Back-Schmakatzen schon erwähnt, werde ich an dem althergebrachten und sehr simplen Rezept noch weiter mit den Mehlen und evtl. Körnern herum experimentieren.

Schon beim ersten Backen habe ich dazu eine Schinken-Wacholder-Butter gemacht. Wir haben die sehr gut streichbare Butter einfach auf die Brotstückchen gestrichen, ähnlich wie man es bei Baguette macht. Mildgeräucherten Wacholderschinken kann man hier bei guten Metzgern zwar kaufen, aber er ist eine Delikatesse und dementsprechend ist auch der Preis. Ich habe also normalen rohen (und mageren) Schinken genommen und Wacholder zugesetzt um das feine Aroma für die Butter zu bekommen. Es hat bestens geklappt. :-)

Schinken-Wacholder-Butter

Münsterländer Schwarzbrot mit Schinken-Wacholder-Butter

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Bärlauch, Bärlauch, Bärlauch

Gestern haben wir anlässlich eines Sonntagsausfluges Bärlauch gesammelt. In mein Schatzkätzchen habe ich ein Bild von der Pirsch gesteckt. Wir lieben Bärlauch und ich bin froh darüber, dass Care-Pakete aus Süddeutschland nun nicht mehr nötig sind, um mich mit Bärlauch zu versorgen.

Wieder daheim gab es erst mal frische Brötchen mit Bärlauchbutter…

Ganz einfach weiche Butter mit ein wenig Salz, Pfeffer, ein paar Tropfen Worcestershiresauce – feingeschnittener Chilischote und gut gewaschenen, abgegetrockneten, ebenfalls feingeschnittenen Bärlauchblättern verrühren und auf die Brötchen schmieren. Einfach, lecker und ruckzuck gemacht.

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