Ploughman’s Salad – Salat für einen Farmer und ein Greeny

Wieder gestatte ich mir mit großem Vergnügen einen Ausflug in die britische Pub-Küche. Vor vielen Jahren habe ich so ein Ploughman’s Lunch = Käseteller mit Brot, Chutney und eingemachten Zwiebeln, in einem Pub in Oxford genossen. Ein Salat, der vielleicht förmlich erfunden wurde für einen schönen Sommertag, an dem es eigentlich auch viele andere schöne Dinge zu tun gibt gibt, als endlos in der Küche zu stehen. Gordon Ramsay hat ein typisches Rezept für diesen Ploughman’s Salad veröffentlicht und ich habe es in groben Zügen nachgekocht, bzw. nachgemacht.

In groben Zügen, weil ich ihn praktisch aus Vorräten zubereitet habe und dadurch z.B. in der Käseauswahl festgelegt war. Es hat dem Genuss keinen Abbruch getan und dieser Salat gehört ab sofort eindeutig in meine und unsere Kategorie Lieblingssalate.

Das besondere daran sind die marinierten Zwiebeln, die den Salat krönen. Ein schnelles Verfahren, den Zwiebelchen – ähnlich wie man das auch mit Gurken macht – eine besondere Konsistenz und Geschmack zu verleihen.

Ploughman's Salad

Ploughman’s Salad nach Gordon Ramsay

Weiterlesen

Advertisements

Apfelbutter auf englische Art

Apfelbutter ist ein lustiger Name für…für einen leckeren Brotaufstrich. Mit guter Butter hat die fruchtige Köstlichkeit nichts zu tun und in die Rezeptur kommt auch kein einziges Gramm Butter hinein. Beheimatet im anglo-amerikanischen Raum ist Applebutter sehr beliebt, habe ich einen derartigen Aufstrich hierzulande noch nie in einem Geschäft gesehen, so dass man es kaufen könnte.

Also selbst ran an den Kochtopf und ein paar Äpfel aus der diesjährigen Ernte verwertet. :-)

Englische Apfelbutter

Das Rezept lässt sich vielfältig abwandeln, wie z.B. mit einer Vanilleschote, Rosmarin oder Salbei, 1-2 Tropfen Rosenwasser, Zimt, Nelke und Kardamom – was dem ganzen auch einen fast schon weihnachtlichen Geschmack gibt.

Weiterlesen

Rhubarb Fool – ein narrischer Traum an Rhabarber

Derzeit bewegt sich die Rhabarber Saison in Windeseile ihrem Höhepunkt zu. Ich habe u.a. auch dieses Jahr wieder diese oerleckere Rhabarber – Ingwer – Konfitüre gekocht.

Rhabarber lässt sich gut einfrieren, aber mein TK Schrank platzt eh meist aus allen Nähten. Eine gute Idee ist aber auch Rhabarber als Kompott einzuwecken. Somit hat man auch das ganze Jahr über die Möglichkeit tolle Desserts zu zaubern oder Joghurt damit zu krönen.

Ein richtiges, weichgekochtes Kompott braucht man für dieses britische Dessert nach einer Idee von Thomasina „Tommi“ Miers, einer englischen Köchin, Autorin und TV-Moderatorin. Ich habe es ein wenig abgewandelt und mir trotzdem den Tipp ihrer Mutter gemerkt die von ihr benutzte Crème double mit steifgeschlagenen und gezuckerten Eiweiß zu strecken.

Wie der Name Fool (auf deutsch Narr) entstanden ist, erklärt dieser Beitrag in der Kulinarischen Zeitreise.

Wenn man mag kann, man in das Dessert auch prima ein paar zerbröselte Shortbread oder Mandelkekse mengen. Ebenfalls ein Tipp von Tommi Miers. :-)

Rhubarb Fool - Rhabarber Sahne Dessert

Rhabarber Sahne Dessert – Rhubarb Fool

Weiterlesen