Hähnchenbrust-Medaillons mit Erdnuss-Chili Kruste

Es kommt eigentlich recht selten vor, dass ich ganz spontan eine Idee aufgreife, von der ich lese, höre oder etwas im Fernsehen sehe, wie das bei diesem Rezept der Fall gewesen ist.

Am Wochenende hatte ich vor etwas mit Hähnchenbrustfilets zu kochen, aber noch keinen genauen Plan, was ganz genau daraus werden sollte. Am Samstag sah ich dann in der ZDF Küchenschlacht Zusammenfassung wie der Juror Mario Kotaska auch selbst am Grill stand (bzw. sich sehr gemütlich daneben setzte…) und eine verführerisch klingende Hähnchenzubereitung für das Publikum vorstellte.

Nun war bei uns am Sonntag kein Grillen geplant und das Wetter hätte abends auch nicht mitgespielt. Aber dieser spezielle Dip, den er für die Hähnchenkeulen gemacht hat, ging mir nicht mehr aus dem Sinn und so entschied ich mich tatsächlich genau diesen Dip für meine Hähnchenbrustfilets auszuprobieren. Vorher habe ich sie gewürzt und ganz kurz angebraten, weil ich das lieber mag. Seine vorgekochten Hähnchenkeulen wanderten in einer Auflaufform unter den Kugelgrill und das habe ich mit meinem Geflügelfleisch im Backofen nachempfunden.

Er meinte, dass die Mengen der verwandten Zutaten ganz variabel seien und so habe ich mich munter ans Werk gemacht und die Zutaten eben mit dem Pürierstab zusammengemixt. Meinen eigenen Stempel habe ich dem Dip mit einem Spritzer Hoisin Sauce aufgedrückt, der natürlich rein optional ist.

Beim Grillen würden natürlich Salat und Brot sehr gut dazu passen. An unserem Sonntagabend war uns als Beilage dazu, nach (fertig gekauften) Kartoffeltaschen und einer schnell geriebenen Möhren-Kohlrabi Rohkost mit Zitronen-Schmand Dressing. Das Essen stand ruckzuck auf dem Tisch und bei nächster Gelegenheit werde ich den Dip dann auch mal für vorgekochte Hühnerbeinen auf dem Outdoor Grill zubereiten.

Hähnchenbrust-Medaillons mit Erdnuss-Chili Kruste

Hähnchenbrust-Medaillons mit Erdnuss-Chili Kruste

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Süßkartoffel-Lauch Suppe

Diese Suppe ist bestimmt nicht besonders spektakulär anzuschauen, aber sie ist geschmacklich sehr ausgewogen und vereint einige exotische Lieblingsaromen von mir. Das Rezept habe ich mir selbst einfallen lassen, weil ich seinerzeit unbedingt eine Süßkartoffel und restliches Gemüse verwerten musste. Alles andere entstand praktisch beim Kochen.

Die verwendeten Gewürze habe ich einer Currymischung nachempfunden, denn die Suppe sollte später pikant-würzig und scharf schmecken. Die Schärfe kann man später beim Abschmecken je nach Geschmack und eigener Vorliebe regulieren.

Meine Kokosmilch kam aus dem TK-Schrank, aber ich habe schon öfter probiert, diesen feinen Geschmack nachzuempfinden indem ich getrocknete Kokosraspel mit Milch aufkoche und sie ausquellen lasse. Bei dieser rustikalen Suppe entsteht ein ähnlicher Effekt mit dem unvergleichlichen Geschmack dann praktisch automatisch beim Kochen.

Manchmal gebe ich auch ein paar gekochte Kichererbsen, die ich immer im TK-Schrank habe, mit in die Suppe. Wenn ich sie dann ein wenig einkochen lasse und somit fester halte, wird sie mit den Kichererbsen und separat gekochtem Reis zu einem sättigenden vegetarischen Hauptgericht.

Süßkartoffel-Lauch Suppe

Süßkartoffel-Lauch Suppe

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