Fischeintopf mit Kartoffeln und Thymian

Okay – das Viertelfinale gegen Frankreich ist Geschichte. Ein interessantes Spiel und wir freuen uns nun auf das Halbfinalspiel gegen Brasilien. Leider ohne den verletzten Neymar, den ich zu sehr gerne gegen unsere MMs Mats und Manuel gesehen hätte. Am Dienstag werde ich nicht da sein und brauche nicht kochen. Vielleicht steht aber dann trotzdem ein feiner Caipirinha auf dem Tisch des Hauses. ;-)

Sehr schöne Erinnerungen verbinden mich mit Frankreich, denn außer ein paar Kurzurlauben in Paris habe ich meine Hochzeitsreise über mehrere Wochen als Tour de France erlebt, mit Auto und Zelt, aber trotzdem auch sehr, sehr viel vom Land gesehen und erlebt.

Aus dieser Erinnerung her, habe ich z.B. Orangina Limonade gekauft, denn dort habe ich sie vor etlichen Jahren zum ersten male getrunken und den Weichkäse Saint Albray, den es zu der Zeit in Deutschland noch gar nicht zu kaufen gab, frisches Baguette und französische Aprikosen. Zum Essen haben wir Perrier getrunken und später eisgekühlten Cidre mit ein paar Pfirsichstückchen.

Wir haben damals gezeltet und sind nicht sehr oft essen gegangen, aber ich kann mich sehr gut an leckere Fischsuppen in Landgasthöfen erinnern, die von der Frische und puristischen Zutaten gelebt haben. Sehr lecker sind die immer gewesen und so etwas habe ich versucht nachzuempfinden, auch ohne mich beim Fisch- und Zutateneinkauf in allzu große Unkosten zu stürzen. ;-)

Fischeintopf mit Kartoffeln und Thymian

Fischeintopf mit Kartoffeln und Thymian

Weiterlesen

Advertisements

Ein Salat, bunt wie der Sommer

Bei den derzeitigen Temperaturen ist oftmals ein leichter Salat gut bei uns angesagt. Ich habe mich mal wieder einem Nizza Salat gewidmet und mich weitestgehend an das Original gehalten. Momentan der Lieblingssalat meiner Tochter, der noch dazu unheimlich gut sättigt und man fühlt sich trotzdem nicht vollgestopft.

Der Salade Nicoise ist ein Klassiker in der internationalen Küche, den ich in Südfrankreich lieben gelernt habe. Er hat eine über 100 Jahre alte Geschichte. Man weiß nicht genau wer ihn erfunden hat. Der berühmte Küchenchef Auguste Escoffier hat ihn in ziemlich genau dieser Zusammenstellung, die ich auch gewählt habe, 1903 zum ersten mal in seinem Guide culinaire erwähnt.

Als ich das Rezept überschlagen habe, bin ich von 2 Portionen ausgegangen, die verputzt werden sollten. Aber es ist trotzdem eine gute Restportion übrig geblieben, die auch am nächsten Tag noch sehr gut geschmeckt hat. Nur das Ei fehlte dann später in dieser restlichen Zusammenstellung.

Salade Nicoise

Salade niçoise

Weiterlesen

Rindfleisch in Wein aus dem Burgund

Ein Boeuf Bourguignon ist ein wirkliches Sonntagsessen, denn ich finde dann darf es wirklich schon mal Fleisch sein. Reste schmecken auch aufgewärmt supergut. Das Rezept ist von Vinzent Klink, der es aus Frankreich mitgebracht hat. Mich hat hier seine Fleischwahl begeistert, denn die Beinscheibe vom Rind war wirklich sehr gut geeignet. Aus den Knochen habe ich eine sensationelle Brühe gekocht.

Das Traditionsgericht stammt aus dem Burgund, das für Rinderzucht und Weinanbau bekannt ist. Neue Bekanntheit hat das Bœuf Bourguignon auch durch den Film Julie & Julia erhalten, der sich um die Hobbyköchin Julie Powell und ihren Blog dreht und in dem Bœuf bourguignon eines der Hauptgerichte ist.

Boef Bourguignon

Boeuf Bourguignon
Weiterlesen

Französische Zwiebelsuppe nach Paul Bocuse

Schon seit längerem wollte ich gerne endlich mal wieder eine richtige Zwiebelsuppe kochen und einen kleinen Hauch Frankreich auf den Tisch zaubern. Bekanntlich war sie ursprünglich wegen der preiswerten, überall erhältlichen Zutaten eine Suppe, die schon seit dem 18. Jahrhundert in den Markthallen von Paris für Händler, Kunden und Touristen angeboten wurde.

Es gibt viele Rezepte und auch innerhalb Frankreichs unterscheidet sich die Zusammensetzung. Oft wird sie mit Baguettescheiben und Käse überbacken oder man nimmt neben dem Käse ganz einfach gewürfelte Croutons aus Weiß-, Grau-, oder Schwarzbrot. Eines ist aber auch sicher. Ein wirkliches Schnellgericht ist diese Suppe nicht, denn sie muss schon einige Zeit ganz leise vor sich hinköcheln, damit die Zwiebeln ihre Schärfe verlieren und ihr Aroma voll entfalten können.

Dem französischen Koch bleibt selbst überlassen, ob er für seine Zwiebelsuppe 1-2 Knoblauchzehen verwendet. Ich persönlich habe mich diesmal an das Originalrezept des Meisterkochs Paul Bocuse gehalten und darauf verzichtet. :-)

Weiterlesen

Eine Nachspeise, die auch prima zu Kaffee oder Tee passt

Heute habe ich ein paar Stangen Rhabarber geschenkt bekommen. Den ersten in diesem Jahr. Daraus entstand ein Clafoutis. Ein sehr schnell gemachtes französisches Dessert, das aber auch prima zur Kaffeestunde oder einer Tasse Tee schmeckt. Der Teig ist einem Pfannkuchenteig ähnlich. Er wird über Obst gegossen und im Backofen abgebacken. Ein leckeres Mittelding zwischen Auflauf und Kuchen. Ich werde das Rezept gleich also auch eben bei den Back-Schmakatzen aufschreiben.

Clafoutis mit Rhabarber

Weiterlesen

Salzkaramell aus Frankreich mit Suchtfaktor – Crème de Salidou

Das erste Mal begegnete ich dieser Delikatesse bei einem Urlaub in der Bretagne. Man isst sie dort gerne zu Crêpes und Waffeln, den berühmten Gaufres. Sehr Süß, sehr lecker und mit dem gewissen etwas.

Vor einiger Zeit begab ich mich auf die Suche nach einem Rezept, denn diese Creme ist natürlich auch eine wunderbare Krönung für Vanille Eiscreme oder einen Latte Macchiato.

Im Internet gibt es auf französischen Seiten einige gute Rezepte. Grundsätzlich falsch machen kann man nichts. Es kommt nur darauf an, für welche Konsistenz man sich entscheiden möchte, denn sie ist je nachdem zu flüssig, um die Creme auch mal als leckeren Brotaufstrich zu benutzen.

Ich habe ein bisschen experimentiert und nun diese Mischung für unseren Geschmack als beste empfunden:

Weiterlesen