Hähnchenschenkel aus dem Backofen machen kaum Arbeit und braten praktisch von alleine

Momentan fühle ich mich manchmal in einer kleinen Zwickmühle was die tägliche Essensauswahl angeht. Normalerweise mache ich einen Wochenplan und kaufe dementsprechend die Lebensmittel für die einzelnen Gerichte ein. Was es an welchem Tag zu Essen gibt, überlasse ich dann aber meiner zur Verfügung stehenden Zeit und der Lust und Laune, die mich an den Herd treibt.

Derzeit empfinde ich das als schwierig, denn einerseits steht mir der Sinn schon nach leckeren, leichten und frühlingshaften Gerichten. Aber auf der anderen Seite liebe ich herzhafte Eintöpfe und deftige Hausmannskost bei iseligem Wetter ganz besonders und denke wie immer, dass gutes Essen Leib und Seele erfreut.

Nach dem Schnee Einbruch am letzen Samstag habe ich mich entschlossen trotzdem etwas Leichtes zu Kochen, was schnell zu machen ist und Dank der frischen und miteinander harmonierenden Zutaten einfach nur herrlich schmeckt. Saftige Hähnchenschenkel, die mit ihrer knusprigen Haut und auf einem Bett von Zwiebeln, Orangen- und Zitronenstückchen, kombiniert mit ein paar Oliven und rustikalen Kartoffelspalten gegart werden.

Marinierte Hähnchenschenkel mit Zitronen, Orange, Zwiebeln und Oliven


Ein kleiner kulinarischer Ausflug an das Mittelmeer kann wirklich ganz einfach sein…

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Kabeljau im Speckmantel mit Kartoffel-Orangen-Püree

Dieses Fischgericht stammt im Original von Alexander Herrmann. Ich habe in einem Antiquariat beide Bände von „Koch doch“ sehr günstig erstanden. Schon beim ersten durchblättern der Kochbücher ist mir diese Zubereitung gleich ins Auge gestochen, denn ich habe ehrlichgesagt noch nie selbst ausprobiert wie mit Speck umwickelter Kabeljau eigentlich schmeckt.

Die Zeit im Winter ist sehr günstig, wohlschmeckenden Kabeljau zu bekommen und so habe ich mir ein Herz gefasst, das mal direkt auszuprobieren. Leider bekomme ich hier spontan keinen Pancetta und so habe ich mich mutig entschlossen normalen, mild geräucherten Frühstücksspeck zum Einwickeln zu benutzen. Frischen Rosmarin habe im Garten und für Orangen ist ja jetzt gerade Hochsaison.

Als sehr spannend empfand ich auch das das Kartoffelpüree auf seine beschriebene Art zu machen, denn er benutzt dafür tatsächlich einen elektrischen Pürierstab. Noch als die Kartoffeln fertig gekocht waren, habe ich krampfhaft überlegt, ob ich es tatsächlich so mache und eine Art Kartoffelkleister riskiere oder ob ich die Kartoffeln doch besser auf herkömmliche Art stampfe. Ich habe dem Sternekoch vertraut und vermute es liegt an der Säure und einer entsprechenden Menge Flüssigkeit, dass tatsächlich ein samtiges KaPü, fast eine Emulsion entstanden ist, die wir auch als feine Sauce zum Fisch sehr passend fanden.

Zum filetieren der Orange muss ich noch etwas anmerken. Seit ich gehört habe, dass gerade in den Innenhäuten sehr gesunde Sachen und viele Ballaststoffe stecken, schneide ich, wenn es nicht unbedingt erforderlich ist, nur noch die Schale und das den weißen Pelz rundherum großzügig weg.

Insgesamt ist das Fischgericht mit dem Püree so köstlich geworden, dass wir uns gerne hätten hineinlegen wollen und es dringend nach sehr baldiger Wiederholung schreit.

Kabeljau im Speckmantel mit Kartoffel-Orangen-Püree


Kabeljau im Speckmantel mit Kartoffel-Orangen-Püree

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Lachswürfel mit Orangen-Rahmsauce

Fruchtige Aromen passen bekanntlich sehr gut zum edlen Lachs. Hier habe ich eine Sauce mit Orange dazu gebastelt. Der Lachs wird kurz mariniert. Er wird angenehm knusprig beim Braten und bleibt trotzdem schön saftig.

Ein beliebiger Salat und Reis oder Nudeln als Beilage passen sehr gut dazu. Mein Mann wünschte sich diesmal Kartoffeln dazu und obwohl ich anfangs ein bisschen skeptisch war, war mein Teller später auch restlos leer gegessen.

Lachswürfel mit Orangen-Rahmsauce

Lachswürfel mit Orangen-Rahmsauce

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Grieß-Orangen-Pudding mit Rhabarber-Kompott

Variationen von Grießpudding gehören seit meiner Kindheit zu meinen Lieblingsdesserts. Kein großes Wunder, denn in der ganzen Region ist Grießpudding als Nachtisch auch bei Familienfeiern und Festen sehr beliebt.

Jetzt wo die Rhabarberzeit begonnen hat, habe ich ihn mit Orange aromatisiert und dazu ein leckeres und ein wenig außergewöhnliches Kompott mit Rhabarber gekocht. Die Idee für das Kompott stammt von Jörg Sackmann des gleichnamigen Hotels in Baiersbronn. Der Grießpudding ist in der angegebenen Menge von Grieß fest genug, dass man ihn sehr gut stürzen kann.

Selbstverständlich schmeckt das Kompott auch z.B. auch zu einem Vanillepudding sehr gut und zum Grießpudding kann ich mir auch eine Schokoladensauce sehr gut vorstellen.

Grieß-Orangen-Pudding mit Rhabarber-Kompott

Grieß-Orangen-Pudding mit Rhabarber-Kompott

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