Pfannkuchen auf Münsterländer Art

Wenn mir nicht einfallen will, was ich kochen möchte, gibt es oft Pfannkuchen bei mir. Ein Grundrezept, das ich nach Lust und Laune abwandele. Z.B. mit Spinat und Schafskäse oder Schinkenscheibchen (egal ob roh oder gekocht) und geriebenem Käse; mit gebratenen Pilzen und Knoblauch; mit Apfel- oder Birnenscheibchen. Oder pur mit Zimtzucker, Nüssen, Kompott und einer Kugel Eis…

Sehr gut schmeckt es übrigens auch, einen Rest Bolognese darauf zu streichen und einzuwickeln oder später zur Spargelzeit, gekochten Spargel nebst Hollandaise oder einer Frischkäsesauce darin mit zu verpacken.

Die ganze Familie liebt sie heiss und innig. Nun ist es so, dass wir in meiner Gegend gerne dünne Pfannkuchen mögen und hier ist es vielleicht nicht ganz einfach, das richtige Mischungsverhältnis herauszubekommen. Meine Schwiegermutter meinte früher, Mehl nach Gefühl. Ich habe lieber gewogen. Wichtig bei dem Teig ist, dass das Mehl ein wenig Zeit bekommt, auszuquellen – ca. 15 bis 30 Minuten. Länger schadet aber auch nicht und so kann man ihn sehr gut vorbereiten.

Mein Teigrezept hat eine kleine Eigenart, die in der Vorlieben meiner Familie und vielleicht auch der Region begründet ist. Er enthält auch für pikante Pfannkuchen ein wenig Zucker und schmeckt dezent süßlich. Wir lieben das in der angegebenen Menge, aber man kann den Zucker auch durchaus minimieren.

Pfannkuchen mit Salatbouquet

Pfannkuchen mit Salatbouquet und Hobeln von Parmesan

Weiterlesen