O’zapft is!

In München wurde gestern das 179. Oktoberfest feierlich eröffnet. In den Festzelten war von Sturmböen und zeitweilig heftigen Regengüssen sicherlich nichts zu spüren, auch wenn es an manchen Stellen ein wenig durchgeregnet haben soll. Garantiert hat das der Stimmung aber auch gar keinen Abbruch getan.

Nun kann ich derzeit nicht in München sein und weiß auch nicht, ob mir das Gedränge auf den Wiesn so riesig großen Spaß machen würde. Christian Ude als Oberbürgermeister meinte letztlich selbst, dass es wohl am besten für einen schönen Wiesnbummel ist, wenn man schon am zeitigen Vormittag kommt. Und wenn er es nicht weiß, wer dann…

…rund 6,9 Millionen Gäste im vergangenen Jahr beim letzten Oktoberfest tranken 7,5 Millionen Maß Bier und verspeisten eine halbe Million Brathendl plus 70 000 Schweinshaxen und 200 Ochsen und Kälber. Das ist eine Menge und so habe ich mir ein paar kulinarische Gedanken zum Thema Bayern in gemacht.

Praktisch in sehr gemütlicher Runde ist natürlich immer ein Auflauf und da mir spontan keine spannende Idee zu einem Schweinsbraten-Semmelknödel-Blaukraut-Auflauf kam, habe ich mich mit mir selbst auf etwas anderes geeignet. :-)

In Anlehnung an einen traditionellen britischen Shepherd’s Pie entstand bei mir ein Bayrischer Schäfer – Auflauf mit Sauerkraut, Leberkäse, Kartoffelpüree und Ei. Den obligatorischen Senf habe ich auch untergebracht, wie man in dem nun folgenden Rezept lesen kann.

Bayrischer Schäfer – Auflauf

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Unterwegs gegessen: Zum Rad, Frankfurt am Main

Bei einem Familien-Ausflug ist es natürlich immer schön, wenn man auf die Erfahrung eines Einheimischen zurückgreifen kann. Meine Tochter hat sich in dieses urtümliche Lokal regelrecht verliebt und nun verstehe ich auch warum. Als es darum ging ein Restaurant für den Abend zu suchen, schlug sie es gleich vor und wir reservierten wohlweislich einen Tisch.

Ich möchte es nicht ganz ausschließen, aber hier findet man wirklich kaum Touristen, wie z.B. in Sachsenhausen und traditionelle Küche aus Frankfurt.

Wir statteten der Apfelwein-Wirtschaft Zum Rad in Frankfurt-Seckbach einen Besuch ab, der mir in bleibender Erinnerung bleiben wird. ;-)

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