Was meint eigentlich Gröstl?

Die Alpenländische Küche hat es mir von jeher angetan. Ich liebe die urigen Gasthöfe dieser Region. Auf fast jeder Speisekarte findet man sehr oft das Tiroler Gröstl. Es besteht normalerweise aus gekochten Kartoffeln und in Stücken geschnittenem Rind- oder Schweinefleisch, das gemeinsam mit gehackter Zwiebel in Butterschmalz in einer Pfanne angeröstet wird. Daher stammt auch der Name. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Majoran, Kümmel und Petersilie. Gekrönt wird das Pfannengericht dann oft mit einem Spiegelei.

Ein aus Bayern stammender Freund meinte zum mir, dass das Gericht in jedem Gasthaus zubereitet wird und sowieso immer anders schmeckt, weil es im Prinzip nichts anderes, als eine tolle Resteverwertung ist.

Ein knuspriger Schweine-Krustenbraten steht auch hin und wieder mal auf meinem Speiseplan und dazu gibt es sehr oft u.a. Semmelknödel. Einen Teil davon friere ich gerne ein, aber diesmal habe ich auch eine Idee von Otto Koch aufgegriffen, der so ein Gröstl auch mit Semmelknödel zubereitet.

Semmelknödelgröstl

Weiterlesen

Advertisements

Sonntagsbraten: Schweinebraten mit beeriger Sauce

Das ist ein ganz altes Rezept, dass aus einem VEW Vortrag stammt. Die Leiterin hat gekocht und die Gäste durften probieren. Später gab es die Rezepte zum Nachkochen daheim. Dieses Rezept ist in meinem Fundus geblieben und ich bereite es gerade zur Johannisbeerzeit immer wieder gerne mal zu. Für frische Johannisbeeren ist die Zubereitung auch angegeben, aber die Sauce schmeckt auch köstlich mit eingefrorenen Beeren, z.B. einer Waldbeermischung.

Beachten muss man bitte, dass der Braten 24 Stunden lang marinieren muss!

Schweinebraten mit Johannisbeersauce

Weiterlesen