Rustikale Kartoffelsuppe mit Erbsen

Das Wetter ist nun schon leicht herbstlich geworden. Ich mag es so, wie es ist und es hat eigentlich auch gar nichts damit zu tun, dass ich diese Suppe gerade jetzt wieder des Öfteren gekocht habe, wo die Tage ein bisschen kühler geworden sind.

Diese Kartoffelsuppe schmeckt nämlich nicht nur heiß, sondern auch lauwarm und sogar kalt auch sehr gut. Man kann sie also getrost auch eine Vierjahreszeit-Kartoffelsuppe nennen. Sie lässt sich gut mit ins Büro nehmen, zur Uni oder zu einem gemütlichen Picknick und jetzt wo die neuen Kartoffeln anfangen richtig gut zu werden, ist sie neben Reibeplätzchen nach Art meiner Mutter eines meiner derzeitigen Lieblings-Kartoffelgerichte.

Kartoffelsuppe mit Erbsen

Schön finde ich, dass man die Suppe wirklich auch ganz ohne Würstchen oder Fleischiges essen kann. Sie hat einen tollen, sahnigen Schmelz und durch die Erbsen auch reichlich viel wertvolles pflanzliches Eiweiß. Natürlich kann man Würstchen hineinschneiden, aber zu einem nicht fotografierten Anlass habe ich z.B. auch schon mal ein paar Krabben oder Kasselerwürfelchen darauf gegeben oder jetzt auch schon mal Schafskäse. Das ist alles sehr gut angekommen. Man kann natürlich auch verschiedene Topping vorbereiten und separat dazu servieren, so dass sich jeder seinen entsprechenden Wunsch und genau nach seinem Geschmack erfüllen kann. Ich finde auch, dass es der rustikalen Suppe sehr gut steht, dass sie nicht allzu dünn ist, sondern eine mittelsämige Konsistenz bekommt, die das leckere Auslöffeln zu einem reinen Vergnügen macht.

Eher durch einen Zufall habe ich die Idee aus der NDR Sendung Mein schönes Land, aufgeschnappt. Zufall, weil ich die Sendung zwar sehr gerne sehe, aber da ich zu der Uhrzeit gar nicht oft vor dem Fernseher sitze, es eben auch schon mal gerne verpasse. Das Rezept habe ich nach eigenem Gusto geändert und da ich selten frische Erbsen zur Verfügung habe, nehme ich immer TK-Erbsen für diese Suppe. Ich zerstampfe das Gemüse und die Kartoffeln bevor die Erbsen hineinkommen auch nur ganz grob, aber das kann man natürlich so halten wie man es am liebsten mag.

Kartoffelsuppe mit Erbsen

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Graupensuppe mit viel Gemüse

Der Frühling kann sich derzeit noch nicht richtig entscheiden, uns zu erfreuen. Heute Morgen hat es bei uns geschneit. Ein wärmender Eintopf ist dann immer genau richtig und ich bin froh, dass bei uns niemand unter einem wohl weit verbreiteten Graupen-Kindheitstrauma leidet. Ich verwende die Gerste allerdings auch Perlgraupen am liebsten und nehme keine „Kälberzähne“.

Ein wenig Vorlaufzeit braucht die Zubereitung, denn die Graupen sollten eingeweicht werden. A) weil sie dann viel von ihrem „glibbrigen Schleim“ verlieren und b) natürlich im Endeffekt auch schneller gar gekocht sind.

Viel Gemüse kommt in den Eintopf und es sollte kleingewürfelt werden. In diesem Fall habe ich auch einen Rest Wirsing mitverwendet. Das war sehr lecker und hat dem Eintopf einen besonderen Pfiff gegeben.

Tipp von mir: Reste, die am nächsten Tag noch ein wenig von der Flüssigkeit aufgesogen haben, mit geriebenem Käse vermischen und schon hat man nach dem Aufwärmen eine Art leckeres Risotto oder Grasotto…oder wie man es auch immer gerne nennen mag.

Graupensuppe mit viel Gemüse

Graupensuppe mit viel Gemüse

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Bauernente nach Art des Hauses

Der Hauptgang des Weihnachtsmenüs wurde von meiner Familie gewünscht. Es sollte dieses Jahr in jedem Fall mal wieder eine Bauernente sein. Bei der Zubereitung habe ich mich an verschiedenen Rezepten orientiert und sie dann nach eigenem Gusto zubereitet. Viel Arbeit hat man nicht damit, denn wenn sie im Ofen ist, gart sie praktisch von alleine vor sich her und man braucht sich abschließend nur noch um die Sauce zu kümmern.

Dazu gab es diesen Rotkohl mit Kirschen und Kartoffelknödel.

Bauernente

Bauernente nach Art des Hauses

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