Pasta mit Lauch, Steinpilzen und Bratwurst in der sahnigen Sauce

Bei solch herbstlichem Wetter, wie jetzt momentan, wo die Sonne bei uns nur ganz kurze Gastspiele gibt und die Regenschauer überwiegen, darf das Essen bei uns gerne ruhig auch mal wieder ein wenig deftiger sein.

Diese sahnige Nudelsauce mag ich unheimlich gerne, weil sie einige typisch herbstliche Zutaten vereint. Ein echter Gaumenschmeichler, der noch dazu ganz einfach und schnell zuzubereiten ist. Als Fleischeinlage dient hier eine ausgelöste Masse frischer, grober Bratwurst vom Metzger seines Vertrauens.

Das Rezept stammt ursprünglich aus dem Kochbuch „Nudeln selbst gemacht“ von Cornelia Schinharl aus dem Gräfe und Unzer Verlag. Ich habe die Mengen der Zutaten ein wenig ergänzt und geändert. Zum Beispiel verwende ich zusätzlich Knoblauch, weniger Sahne und auch das Einweichwasser der getrockneten Steinpilze.

Pasta mit Lauch, Steinpilzen und Bratwurst

Pastasauce mit Lauch, Steinpilzen und Bratwurststückchen

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Ein türkischer Hackfleischkuchen mit viel Gemüse: Tepsi Kebabi

In fast jedem türkischen Haushaltswarenladen bekommt man die typischen Tepsi Formen aus Metall und in verschiedenen Durchmessern. Leider bin ich bisher nicht dazugekommen, mir eine solche typische Form mitzubringen, wenn ich in Istanbul bin. Ich improvisiere das Gericht mit einer Tarteform und gleiche Temperatur und Garzeit entsprechend an, denn Metallformen und Bleche leiten natürlich viel besser die Wärme. Für eine Springform ist der Fleischteig ungeeignet, da das Fett aus dem Fleisch (und der Form…) herausläuft.

Trotzdem ist dieses Hackfleischgericht superlecker und schnell gemacht. Bei der Paprika muss man ein wenig aufpassen wenn man die originalen türkischen Paprika von einem Gemüsehändler kauft. Es gibt sie in unterschiedlichen Schärfegraden und ich frage immer, wie es sich bei der von mir ausgewählten Sorte damit verhält. Mir ist nämlich früher tatsächlich schon mal passiert, dass ich selbst für meinen Geschmack zu sehr scharfe Paprika erwischt habe und man das leckere Gemüse leider kaum noch essen konnte.

Beim Auflegen des Gemüses auf den Fleischteig hat man gestalterische Freiheit und macht es am besten so wie man lustig ist. :-)

In dem Fall hier waren meine Paprika zu lang um sie sternförmig aufzulegen. Ich habe mir so geholfen und sie später zum Servieren kurz abgenommen und dann wieder auf die einzelnen Stücke darauf gelegt. Dazu gab es Bulgur und ein paar in Petersilie gewälzte Schafskäsewürfel.

Tepsi Kebabi

Tepsi Kebabi

500 g Hackfleisch
1 große Zwiebel
1 rote Spitzpaprika
3 Knoblauchzehen
Ein paar Stängel frische, glatte Petersilie
Salz, Pfeffer frisch aus der Mühle

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Pasta Cinque Pi

Während Renovierungsarbeiten im Haus muss das Kochen schnell gehen. Mein Favorit in der Sparte „schnelle Küche“ sind Nudeln für frischgekochtes Essen. Wenn das Zubereiten der Sauce dann auch nur ungefähr so lange, wie das Kochen der Pasta dauert, empfinde ich das als wirklich perfekt!

Auf Empfehlung einer lieben Freundin habe ich die berühmten 5 italienischen P in dieser Sauce vereint = Pasta Cinque Pi.

Fünf Zutaten sind es, die in dieser sehr leckeren, aber ziemlich unfotogenen Sauce zu Höchstform auflaufen: Panna (Sahne), Prezzemolo (Petersilie), Pomodoro (Tomaten), Parmigiano (Parmesan) und Pasta (Nudeln). Man könnte sicher auch noch Peperoncino, Porri (Lauch) und Pancetta hinzufügen. Mit Leichtigkeit käme man dann sogar auf 7, wenn nicht gleich 8 Pi.

Das einzige, was an dem genial leckeren und schnell gekochten Gericht vielleicht ein kleines bisschen stört, ist der Kaloriengehalt. Aber wenn man bedenkt, dass kein zusätzliches Fett zum Anbraten gebraucht wird und die Nudeln mit sahnig-samtiger Sauce wirklich richtig schön satt machen, dann kann man das schon vertreten, wie ich finde.

Ich habe mich an dem Rezept von Annemarie Wildeisen’s Kochen aus der Schweiz orientiert und die Mengen für zwei hungrige Esser angepasst. Dazu gab es einen frischen Salat mit selbstgemachtem Dressing aus dem Vorrat und in 10 Minuten stand das Essen auf dem Tisch.

Pasta Chinque Pi

Pasta Cinque Pi

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Sloppy Joes – aus gegebenem Anlass

Heute Nacht findet in New Jersey das legendäre Super Bowl Sportereignis statt. Ich möchte mich an dieser Stelle natürlich jetzt nicht über Prognosen und Vorlieben auslassen, zumal ich selbst schon auf tollen Partys mit dem Motto: „Hate Super Bowl“ gewesen bin – und hinterher haben doch alle geguckt und mitgefiebert. :)

Schön finde ich zu solchen Anlässen ein spezielles Essen, in dem Fall der Zeitverschiebung geschldet einen Mitternachtssnack zu servieren, der ein klein wenig zum Event passt. Ich brauchte eigentlich kein bisschen zu überlegen, denn ganz spontan fielen mir Sloppy Joes ein, die zwar nicht so besonders attraktiv, aber gut vorbereitbar sind und wirklich sehr lecker schmecken. Ein Sloppy Joe ist praktisch ein Hamburger als Sauce. Ich meine, dass man sie wahrscheinlich sogar sehr viel besser essen kann, als reichhaltig belegte Hamburger oder Cheeseburger oder Mac’s.

Sloppy Joe

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3 Versuche aus der türkischen Küche

Nach einigen wunderschönen Tagen in Istanbul bei sehr guten Freunden habe ich ein paar Ideen in die Tat umgesetzt, weil ich u.a. gerne wissen wollte, ob es mir gelingt „scharfe Bohnen auf türkische Art“ – ein passables Bulgur-Pilaw und ein gefülltes Hacksteak in Art eines Bifteki nur mit Rinder-Hackfleisch auf den Teller zu bekommen. Es ist gelungen! :-)

Scharfe Bohnen auf türkische Art und mit Schafskäse gefülltes Hackfleisch

Mein Mann hat sich zusätzlich Kartoffeln dazu gewünscht und so habe ich schnell die gebackenen Kartoffeln dazu gemacht und gleichzeitig mit dem Hackfleisch gegart.

Die scharfen Bohnen hatte ich noch sehr gut in meinen Geschmackserinnerungs-Nerven, da sie in einer Gasse bei der Universität in Nähe der Sülyemani Moschee ein absolutes must have bei jedem Besuch sind. So auch dieses mal. :-)

Scharfe Bohnen mit Reis und Salat in Istanbul

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Gulasch á la Mario mit selbstgemachten Spätzle

Zu dem Wetter dieser Tage (und auch sonst…) passt ein herzhaftes Rindergulasch ganz ausgezeichnet.

Der Sternekoch Mario Kallweit hat ein Gulaschrezept entwickelt, das uns unglaublich lecker geschmeckt hat. Sauce macht Spaß und davon hat man hier in jedem Fall reichlich. Es ist kein Saftgulasch auf österreichische Art, sondern ein supersaftiges Gulasch mit Röstaromen vom Fleisch und einem Clou, den ich in der Form vorher auch noch nicht probiert habe. Das Aroma der Würzbutter und der passierten Paprikaschoten hat mich restlos im Gulasch überzeugt.

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